erstellt am 24. Juli 2012 in daily stuff, games | kommentieren

Keine Sonne in Sicht, die Leute beschweren sich über ständigen Regen und kalte Temperaturen: Willkommen im Sommer 2012, der hierzulande so richtig keiner sein will. Da kam das diesjährige Steam Summer Sale ganz passend. Und doch war ich diesen Sommer zunächst recht achtsam unterwegs. Nicht zuletzt, weil mich Sebastian recht früh darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich sowieso kaum Zeit zum Spielen habe. Naja, irgendwann bin ich dann aber doch lachend in die Steam Summer Sale Trap gelatscht.

Neben dem Tropico 4 Pack habe ich bei der FEAR Collection, The Longest Journey + Dreamfall und Just Cause 2 zugeschlagen. Gerade Letzteres war ja mehrfach um 75% reduziert, fast jeden zweiten Tag. Erst wollte ich nicht, weil ich es damals zum Releasezeitpunkt, das war im März 2010, schon einmal angespielt habe und es mich damals nicht so angesprochen hat. Den Vorgänger fand‘ ich eigentlich auch nicht so atemberaubend, weshalb ich mich dann wohl auch nicht auf Just Cause 2 eingelassen habe. Doch dann hat der @toxie kürzlich nicht aufgehört davon zu schwärmen und mich so angestachelt, dass ich es mir bei einem der nächsten Flash Deals kurzerhand geholt habe. Und ich kann sagen, dass das mein bester Deal in diesen Sommer gewesen ist! Hat man sich erst einmal eingespielt und an die Steuerung gewöhnt (geht relativ zügig – auch wenn z.B. die Standardbelegung für die Handbremse beim Fahren auf ‚x‘ sehr unintuitiv ist) ist das Spiel ganz großes Kino. Wieso? Weil es Spielwitz hat und das haben heutzutage nicht mehr viele Spiele. Im Grunde ist es quasi eine Art GTA, nur ohne nerviges Klamotten kaufen oder Essen gehen, um Energie zu bekommen. Ich könnte jetzt noch einige Gründe mehr aufzählen, wieso es Spaß macht, das Openworld Action-Adventure Just Cause 2 zu spielen, aber das kann ja jeder selbst in der Demo ausprobieren oder sich von Ben ‚Yahtzee‘ Croshaw erzählen lassen. Natürlich gibt es auch einige Sachen, die man entgegenhalten kann, wie eine selten dämliche KI, ein paar Bugs in den Gefechten und ziemlicher Hardwarehunger (der heute wohl viel weniger ausmacht als noch vor 2 Jahren). Aber insgesamt ist es schon ein sehr unterhaltsames Stück Software und genau daraus ziehe ich auch mein positives Fazit. Wenn es wohl nicht nochmal so stark reduziert worden wäre, hätte ich es nicht noch einmal angespielt und mir wären einige extrem lustige Spielmomente entgangen.

Die ganze Sale-Geschichte wird sicherlich auch von dem großen Nachteil überschattet, dass man irgendwann eine Menge Spiele im virtuellen Regal zu stehen hat und einige davon vielleicht gar nicht gespielt, sondern nur bei einer dieser Rabattaktionen mitgenommen hat. Ich hoffe nicht, dass es mit den anderen Spielen, die ich jüngst ergattert habe, auch so sein wird und habe mir deshalb schon mal eine kleine Liste für die nächsten Monate gemacht. Apropos Liste: Auf listgeeks.com habe ich mal eine Liste mit PC-Spielen erstellt, die man auf jeden Fall mal gespielt haben sollte.

Und wer jetzt noch wissen möchte, wie viel sein Steamaccount theoretisch Wert wäre, kann ja mal den Steamcalculator aufrufen. Die Werte sind natürlich nur ungefähr, weil die aktuellen Preise – und nicht die tatsächlichen Preise zum Kaufzeitpunkt – ausgelesen werden, aber interessant ist es allemal.