Repairing the OSDoge

The OSDoge is an OSD board, that comes with some handy features and it works great as a companion for the Naze32 flight controller, so I decided to install it on my QAV 250 build.

I can stack it on my Naze32 and it has not only the OSD feature, there is an integrated LC Filter, which removes noise from the transmitted video signal. Additionally, it has a mini USB port, so I can directly connect the Board to my computer and configure all the settings of the OSD. Which helps, to create a real clean build. The best feature is, that one can configure the PID rates right via the transmitted data on the OSD, so you don’t need to plug your flight controller to your computer, to make some minor changes and justifications.

Taken all the needed parts by itself, it would be even pricier to get all the features, the OSDoge comes with. Furthermore, it is extremely hard to make clean build, including all the components.

Concluding all these facts, the OSDoge might be the best thing one can get, when it comes to FPV flying with a Naze32 board. That’s not the whole story, since there is a major design flaw in the board of the first generation, it’s the capacitor, that’s actually missing on the next picture.


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The capacitor is around 6mm high and has a diameter of 6,3mm. When it comes to a crash and the board is not covered, the capacitor might simply break due to its relatively huge size. That’s what happened to me recently. I wasn’t quite sure, whether I can fix it, since it only has very small soldering pads, but I managed to replace the missing capacitor with this one, as seen in the next image.

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It is not the original one, but it has a capacitance of 100µF and a voltage rating of 16V, so it should be enough to do the job. Which it actually does. It fits quite good, just the FPV cam wiring is a bit close to the cap, but that might be ok, since there are no big movements or vibrations around there.

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Not sure, whether I could repair it at all, I ordered another OSDoge, the current production line is version 1 1/2, that already suggests some production progress and as you can see in the following image, the creators of the OSDoge had that issue in mind and resolved it with the new OSDoge 1 1/2 by removing the high cap. The new one has a slightly different layout, so the USB port is aligned to the USB port of the Naze32 Revision 6.

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Lumenier QAV 250 – Der Aufbau

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, mich für Multicopter zu interessieren. Anfangs ging es mir vor allem um die netten Foto- und Filmaufnahmen, die mit den Kameracoptern gemacht werden können und dann später entdeckte ich das FPV Fliegen, wofür ich mich dann auch nach langem Hin und Her entschieden habe. Also erst einmal nicht für die netten Luftaufnahmen, sondern für das Fliegen über Felder und Äcker oder gerne mal durch kleine Wälder. Manchmal auch an an anderen Orten.

Nachdem ich einige Erfahrung mit dem Walkera Runner 250 gesammelt habe, kam ich trotz diverser Modifikationen schnell an die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Runners, also habe ich mir überlegt, ein Quad selbst und mit eigenen Komponenten zu bauen. Das ist wohl ein natürlicher Schritt bei so einem Hobby. Es ging mir gar nicht darum, super Komponenten zu verbauen und extrem schnell oder agil zu fliegen, ich wollte lediglich einen komplexeren und leistungsfähigeren Flightcontroller (FC) sowie einen wirklich stabilen Rahmen, der auch mal ein bisschen mehr aushält. Nach einiger Recherche tauchte dann zwar noch der ImmersionRC Vortex 250 bzw. später auch der Vortex 250 Pro auf dem Radar auf, aber ich habe mich letztlich doch wieder dafür entschieden, das Quad selbst zu bauen und eines war recht schnell klar: es sollte auf Basis des Lumenier QAV250 basieren. Also habe ich mir eine Stückliste rund um den Rahmen zusammengestellt, mit den Teilen, die ich benötigen werde. Hier ist die Übersicht der wesentlichen Bauteile, die für den Flug notwendig sind.

Den FC habe ich später gegen ein Board der Revision 6 ausgetauscht. Ich musste sowieso noch mal an das Board ran, weil ich auf dem alten Board einen Speicherchip für die Blackbox installieren wollte.

Daneben habe ich mich mit einigen Schutzteilen aus dem 3D-Drucker vom FPV-Flightclub eingedeckt, wo ich mich auch Stück für Stück durch die Tutorials bewegt habe. Hier sind noch ein paar Bilder des Baufortschritts.

Die Motoren und die Steuerungen zu verbauen, war mit den Gewebeschläuchen dann doch etwas tricky, hat am Ende aber ganz gut geklappt. Fällt ein Motor oder ein ESC aus, muss alles abgebaut werden. Das ist dann so. Hier hat der Walkera Runner 250 deutliche Stärken, das geht da nämlich durch das Lösen von einigen wenigen Schrauben. Da ich mit dem QAV250 jedoch erst einmal einen größeren Crash bei wirklich vielen Flügen und entleerten Akkus hatte, ist das auch noch verkraftbar.

Und hier noch einige Aufnahmen, die vor ein paar Tagen entstanden zusammen mit Christoph entstanden sind, der den guten Flitzer so wundervoll eingefangen hat.

Nach einigen Einstellungen und vielen Tüfteleien lässt sich das Quad extrem genau und direkt steuern. Was mir sehr geholfen hat und immer noch hilft, sind die Videos und vor allem Blackboxanalysen von Joshua Bardwell. Die sind einfach großartig, ich könnte ihm stundenlang zuhören.

Die Motoren sind nicht die stärksten, aber absolut solide und verlässlich – auch mit 4S Akkus. Das OSDoge ist nice to have, vor allem, weil man über das OSD alle möglichen Einstellungen vornehmen kann und es einen LC-Filter integriert hat. Dank der Telemetrie ist es daneben auch extrem praktisch und das sollte eigentlich der erste genannte Grund sein, wieso das Teil verbaut wird. Es ist auf dem FC gestapelt und direkt mit Pins verbunden, dadurch  spart man sich eine Menge Fummelei und vor allem Kabel, was dazu führt, dass der Aufbau wesentlich sauberer aussieht. Die FPV-Antenne habe ich später nach hinten ausgelegt und etwas hoch gebogen, anstatt sie senkrecht drauf zu montieren und sie dann nach hinten zu biegen. Die Kamera ist um 20° nach vorne geneigt, für den Aufbau einer GoPro habe ich mir in Norwegen einen Tilt Mount aus dem 3D-Drucker bestellt.

Fibonacci, Kickstarter und noch eine Uhr

Die Fibonacci-Folge ist die unendliche Folge von natürlichen Zahlen, die (ursprünglich) mit zweimal der Zahl 1 beginnt oder (häufig, in moderner Schreibweise) zusätzlich mit einer führenden Zahl 0 versehen ist.  Im Anschluss ergibt jeweils die Summe zweier aufeinanderfolgender Zahlen die unmittelbar danach folgende Zahl. So sieht das aus:

0 + 1 = 1 
    1 + 1 = 2 
        1 + 2 = 3
            2 + 3 = 5
                3 + 5 = 8

Sie gilt als eine der bekanntesten Zahlenfolgen. Benannt ist die Folge nach Leonardo Fibonacci, der damit im Jahr 1202 das Wachstum einer Kaninchenpopulation beschrieb. Im folgenden Bild sieht man ein Kachelmuster aus Quadraten, deren Kantenlängen der Fibonacci-Folge entsprechen:

FibonacciBlocks.svg
FibonacciBlocks“ von Borb – Based on Image:FibonacciBlocks.png.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Das ist ja eine hervorragende Voraussetzung, um eine Uhr zu bauen, hat sich Philippe Chrétien gedacht und nach reiflicher Planung und Vorüberlegungen am 6. Mai 2015 ein Kickstarter-Projekt zur Fibonacci-Clock gestartet. Ich bin da natürlich sofort aufgesprungen und habe einen DIY-Kit bestellt. In Anlehnung an die FibonacciBlocks hat er ein Display mit Rahmen entworfen, was uns die Zeit im 5-minütigen Takt anzeigt.

Ein gewisses Risiko geht man ja bei Kickstarter immer ein. Verzögerungen der Abläufe; Produkte, die am Ende ganz anders aussehen als angekündigt, etc. Hier hat jedoch alles geklappt, weshalb das nicht unerwähnt bleiben sollte. Philippe und sein Team haben wirklich gute Arbeit geleistet. Die Zeitpläne des Kickstarters waren ok und auch die Kommunikation war super. Das Video zum Kickstarter ist auch sehr nett gemacht und ganz spannend anzusehen.

Der Aufbau der Elektronik ging wirklich schnell. Es waren auch nicht viel Bauteile anzubringen. Die Platine besteht im Kern aus einem ATMega328 und einer DS1307 Echtzeituhr. Die Holzarbeiten waren dahingehend etwas umfangreicher, da die Ausschnitte nicht ganz exakt waren und man noch einges nacharbeiten und abschleifen musste, wenn man es wirklich genau haben wollte.

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Die Uhr kann die Zeit dank der RGB-LED in verschiedenen Farben darstellen, so kann man je nach Stimmung das Farbmuster ändern und auswählen. Daneben kann man sie auch als ambientes Licht, wie bei einer Lavaleuchte benutzen. Und wenn man sich dann erst einmal an die Kodierung gewöhnt hat, kann man die Zeit auch relativ schnell ablesen. 😉

Hier gibt es auch noch eine Übersicht, wo überall Fibonacci-Uhren stehen. Zumindest, woher die Unterstützer so kommen.


Die Fibonacci-Clock kann man sich natürlich auch jetzt noch bestellen, jedoch nicht so günstig wie auf Kickstarter, was die Attraktivität eines kompletten Sets schmälert, schließlich kann man die Teile auch selbst kaufen und dann den Code auf einen Mikrocontroller flashen.